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Vom Fischer und seiner Frau




Vor dem alten Fischerhaus, welches schon sehr heruntergekommen aussieht, sitzt Ilsebill, die Frau des Fischers und repariert missmutig ein kaputtes Netz. Mit sich und ihrem Dasein unzufrieden wird sie eines schönen Tages aus dem tristen Alltag herausgerissen.
Fischer Hein fängt einen riesengroßen Fisch. Er freut sich riesig, denn so etwas ist ihm in seiner ganzen Fischerlaufbahn noch nie untergekommen. Doch alles kommt ganz anders. Der Fisch kann sprechen und bittet Hein ihm das Leben zu schenken. Der Fischer, der ein weiches Herz hat, lässt den Butt wieder schwimmen. Natürlich kommt er zu Hause ohne den großen Fischfang an. Als er seiner Ilsebill davon erzählt, fällt diese aus allen Wolken. Sie beschimpft ihren Mann, so dumm gewesen zu sein und sich für die Freilassung des Fisches nichts gewünscht zu haben. So kommt es wie es kommen soll. Fischer Hein muss wieder hinaus ans Meer und den Fisch rufen. Dieser erfüllt ihm von nun an jeden Wunsch, den seine Frau hat. Denn Ilsebill ist mit nichts zufrieden, will immer höher und höher hinaus. Zeugen der seltsamen Vorgänge und großen Veränderungen in dem kleinen Fischerdorf werden von nun an der Bürgermeister, Fischer Friedjoff Hansen, die Gemüsehändlerin Elsbeth und die Waschfrau Klara. Die vier Dorfbewohner versuchen den Überblick zu behalten. Sehen Minister, Hofdamen, Diener und Mägde, Königliche und Kaiserliche Wachen und zu guter letzt die Päpstin persönlich kommen und gehen. Wie die Geschichte vom Fischer und seiner Frau ausgeht, was sie sich denn noch alles wünscht und was sonst noch im Fischerdorf passiert, davon müssen sich die kleinen und großen Zuschauer selbst überzeugen.
Vorhang auf für : „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See. Meine Frau die Ilsebill, will nich so, wie ich gern will!“

Autor:
Annekathrin Rottstädt-Hänel

Regisseur:
Annekathrin Rottstädt-Hänel

Musik:
Thomas Berger